Das alte Kaffeehaus Schmitz an der Martinstraße ist abgerissen, auf dem Gelände entsteht ein großes Mehrfamilienhaus, außerdem sind zwei Doppelhaushälften geplant. Baubeginn ist im Sommer, ein Jahr später soll alles fertig sein.
LEHMHEIDE. Um das Aussehen des großen Neubaus, der auf dem Gelände des ehemaligen Kaffeehauses Schmitz entstehen wird, hat der Investor, das Krefelder Immobilien-Unternehmen Eric Schomäcker, lange ein Geheimnis gemacht. Jetzt liegt unserer Zeitung eine erste Visualisierung des Zwölf-Familienhauses vor.
Mit den Bauarbeiten wird im Sommer begonnen, teilt das Unternehmen mit. Die Abriss- und Rodungsarbeiten sind so gut wie abgeschlossen. Für den Neubau mussten fünf Kastanien, eine Zeder sowie eine Linde fallen.
Das Straßenbild wird sich mit dem Neubau sehr verändern. Hatte das Kaffeehaus eineinhalb Geschosse, wird der Neubau nun wesentlich höher. Auf der Rückseite des Gebäudes entstehen außerdem zwei Doppelhaushälften sowie Stellflächen für Autos.
Das Mehrfamilienhaus umfasst zwölf Wohnungen, acht davon barrierefrei. Pro Etage entstehen vier Einheiten. Die Wohnungen haben zwischen 80 und 120 Quadratmeter Wohnfläche. Im Dachgeschoss entstehen drei Maisonette-Penthouse-Wohnungen mit Loggia. Die Doppelhaushälften werden jeweils 133 Quadratmeter groß.
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Die Straßenfront an der Martinstraße gegenüber dem Friedhof verändert sich: Dort baut ein Investor ein großes Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohneinheiten. Acht der Wohnungen sind barrierefrei.
Kaffeehaus Schmitz war kein Denkmal
Das Haupthaus des Kaffeehauses Schmitz ist 1861 gebaut und 1885/86 erweitert worden, 1893/94 kam der Saal dazu. Der Fachwerk-Eindruck wurde durch Giebel des ausgebauten Daches vermittelt. Dieses wurde aber erst 1977/78 aufgestockt. Eine Prüfung der Denkmalbehörde ergab, dass das Gebäude nicht denkmalwürdig sei.